Heute war das Üben noch intensiver als gestern. Es standen 2 Sessions á 2 Stunden auf dem Plan.

Unser Block rotiert gegen den Uhrzeigersinn durch den Saal. Also heute der zweite Quadrant hinten links. Platz suchen und schon geht es mit der ersten Session los.

1. Yoga-Sequenz: Tag 2
Adho Mukha Virasana
Adho Mukha Svanasana
Uttanasana
Trikonasana -> Ardha Chandrasana
Virabhadrasana I -> Virabhadrasana III
Vimanasana
Upavistha Konasana
Dandasana
Virasana
Malasana
Janu Sirsasana
Trianga Mukhaikapada Paschimottanasana
Paschimottanasana

Dann eine kurze Pause und dann ging es weiter mit Umkehrhaltungen

2. Yoga-Sequenz: Tag 2
Tadasana
Supta Tadasana (mit Gurten um Wade und Oberschenkel)
Ardha Sirsasana
Ekapada Sirsasana
Tadasana (Finger verschränkt hinter dem Rücken)
Sirsasana (1. Ein Bein nach dem anderen gestreckt, Fingerverschränkung wechseln)
Urdhva Dandasana
Tadasana (Finger verschränkt hinter dem Rücken)
Uttanasana
Chattuspadasana (daraus mit einem Bein nach dem anderen hoch in Sarvangasana)
Sarvangasana (daraus mit einem Bein nach dem anderen in Setubandha Sarvangasana, und zurück)
Sarvangasana -> Setubandha Sarvangasana (beide Beine gleichzeitig)
Halasana (Hände umdrehen)
Paschimottanasana
Uttanasana
Shavasana

Jede Session ist 2 Stunden lang. Also könnt ihr Euch bei den wenigen Stellungen vorstellen wie lange wir diese gehalten haben, bzw. wie oft wir sie noch dazu wiederholt haben.

Nachmittags wurde ein Video einer Unterrichtsstunde von Mr. Iyengar gezeigt und von Geetaji kommentiert. Sehr interessant, da es einen direkten Bezug zu unserem Üben heute und der Intensität hatte.

Abends dann das Kontrastprogramm. Zwei Kolleginnen wollten nochmal in die Stadt fahren zu Fabindia und auf einem Weg einen Geldautomaten suchen. Da ich bisher nur von geliehenem Geld gelebt habe, fand ich die Idee wunderbar und habe mich angeschlossen. Bisher wusste ich nicht, dass die Rikscha und ein Tuktuk zwei unterschiedliche Fahrzeuge sind. Jetzt schon 😉

In die Rikscha passen 2-3 Personen, okay Inder klemmen sich hier auch schon mal zu 4 oder 5 rein. Und in das Tuktuk passen 6 Personen, mit etwas Gequetsche sicher auch mehr. Die Rikscha fährt einen hin wohin man will, zumindest wenn der Fahrer weiß wo das ist. Und man zahlt per „Meter“, also sowas wie ein Taxameter. Das Tuktuk fährt nur eine Strecke und es fährt erst, wenn es voll ist. Dafür bezahlt man pro Person aber auch viel weniger.

Am Ziel angelangt (Iti Road, Sanewadi) hat mich das quirlige Leben echt überrascht. In der Nähe des Hotels ist nichts ausser der Sportpark in dem unsere Veranstaltung ist. Und hier nur einige Strassen entfernt findet man alles. Von Apotheke über Schuhladen bis zu Supermarkt und Café. Nur ein funktionierender Geldautomat sollte wieder das Problem sein. Der erste war kein Metro-Automat, funktioniert mit meiner Karte also nicht. Bei der zweiten Bank war außer dem Schild nichts mehr da. Also erst mal einen Cappuccino trinken und dann zu Fabindia. Natürlich kann man nicht zu Fabindia ohne diesen unglaublich schönen Tuniken bzw. Kurtas zu erliegen und so wandern wieder 2 Teile mehr in mein Gepäck. Aber ich konnte hier mit EC-Karte bezahlen. Unglaublich.
Auf dem Kassenbon stand ICICI Bank. Und da ich die vorher auf dem Hinweg gesehen habe, gab es noch einen Abstecher da hin. Und siehe da, endlich ein funktionierender Automat und das Ende meiner Geldknappheit. Das Essen für die nächsten Tage ist gesichert.

Mit der Rikscha ging es dann zurück zum Hotel und zu netten gemeinsamen Abendessen.

Morgen steht das erste Mal Pranayama auf dem Plan. Ich bin gespannt.

XOXO
Eure Silke

Geschrieben von Silke

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