Schon Mittwoch. Die Zeit geht unglaublich schnell vorbei, wenn man einen so intensiven Workshop hat. Heute morgen in der ersten zweistündigen Session gab es Stehhartungen, Vorwärtsstreckungen und Umkehrhaltungen. In der zweiten Session dann das erste Mal Pranayama. Nach einem knappen Frühstück ging es los zur Halle. Wo wir gerade beim Frühstück sind. In unserem Hotel sind eine Menge Chinesen und das ist echt unglaublich wieviel diese kleinen zierlichen Frauen essen können. Selbst vor dem Yoga hauen die sich bergeweise Rührei, Omelett und alle möglichen anderen Sachen rein. Damit könnte ich nie üben. Wahnsinn.

Okay, kommen wir zur ersten Session. Mein Gott was das heftig und gut. Vorwärtsstreckungen, also Jan Sirsasana und Pachimottanasana haben wir mit den beiden Platten aus dem Props-Kit geübt. Also die Platten hinter die Füße gestellt und gegriffen. Und dann immer weiter nach vorne ziehen. Geetaji nennt das „Earthworm-Action“. Nachdem wir schon ein paar Mal kräftig nach vorne gegangen sind, meinte sie, wir sollen mit der Ausatmung gehen und sie zählt bis 5 und jedes Mal wenn wir die Zahl hören, sollen wir noch tiefer rein gehen. Sie forderte uns auf mit Ansagen wie „Surrender to god“, „Surrender to your legs“ und bei 11 (!) hatte ich dann schliesslich auch meine Nasenspitze auf den Schienbeinen liegen. In Janu Sirsasana dann dieselbe Arbeit und hier hat mich dann eine der Lehrerinnen, die für unseren Block zuständig ist, Gulnaz nochmal deutlich heruntergedrückt. Das klingt heftig, aber das ist richtig gut und die Wirbelsäule taucht richtig gut nach innen ein und steckt sich nach vorne.

Hier die Sequenz der ersten Session:

1. Yoga-Sequenz: Tag 3
Adho Mukha Virasana (Hände auf den Platten)
Adho Mukha Svanasana (Hände auf den Platten
Uttanasana
Parsvottanasana (1. Hände am Boden, 2. Hände in Paschima Namaskar)
Prasarita Padottanasana
Dandasana (2 Gurte um Beine)
Paschimottanasana (Kopf auf einer Platte)
Janu Sirsasana (2 Platten hinter Fuß gegriffen)
Paschimottanasana (2 Platten hinter Fuß gegriffen)
Sirsasana (mit Variationen: Parsva, Split, Upavistha, Baddha Konasana, Ekapada, Urdhva Dandasana)
Sarvangasana (mit Variationen: Ekapada, Parsvaikapada)
Halasana (mit Variationen: Parsva, Supta Konasana)
Karnapidasana
Sarvangasana -> Setubandha
Ekapada in Setubandha
Shavasana auf den Platten

In der zweiten Session haben wir mit Pranayama angefangen. Zuerst einmal im Liegen und dann im Sitzen. Hier die Sequenz:

1. Pranayama-Sequenz: Tag 3
Ujjayi I (Atembeobachtung im Liegen
Ujjayi V (Atembeobachtung im Sitzen, Jalandhara Bandha)
Brahmari im Sitzen (Jalandhara Bandha)
Digital Brahmari (linkes Nasenloch ein, Brahmari aus, dann rechtes Nasenloch ein, Brahmari aus)
Brahmari im Liegen
Shavasana

Nach den Nachmittags-Vorträgen bin ich mit 4 Kolleginnen zum Abendessen gegangen.

Essen mit Kolleginnen

Essen mit Kolleginnen

Wir haben ein Restaurant ein Stück die Strasse runter ausprobiert. Das Überqueren der Strasse ist im Dunkeln echt lebensgefährlich, aber so langsam habe ich Übung darin. Einfach die Ruhe bewahren, wenn es einigermaßen passt losgehen, nicht rennen und zur Not die Fahrzeuge mit einer Handbewegung zum Anhalten oder Ausweichen auffordern. So machen es die Inderinnen, das kann also nicht so falsch sein.

Das Restaurant war richtig klein und urig und das Essen war solo gut. Endlich gab es meine gewünschten Mysore Masala Dosa. Sooooo lecker

Mysore Masala Dosa

Mysore Masala Dosa

Aber das beste hatte Norma, eine Paper Dosa, und die war gigantisch. Könnt ihr auf dem Foto oben sehen. Und so knusprig und lecker.
Wenn man nicht im Hotel isst, sondern eins der Restaurants besucht, kann man auch ganz schön was sparen. Im Hotel gebe ich 500 Rupees (ca. 7 Euro) fürs Abendessen aus. Hier habe ich heute 150 Rupees (ca. 2 Euro) inkl. Getränk und Trinkgeld bezahlt.

Das Restaurant werde ich diese Woche sicher nochmal besuchen. Die Dosas waren richtig gut.

Morgen gibt es auch wieder 2 Stunden Asanas und 2 Stunden Pranayama.

XOXO
Eure Silke

Geschrieben von Silke

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